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27
Das
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Büro-Ausstellung Wien 8.—19. November
siehe Rückseite.
Telephon 12.801.
De
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. Ueterr. behördl. konz. Unternehmen für Zoitunge-Ausschaltte
Wien, I., Concordiaplatz 4.
Verfrefungen
in Berlin, Budapest, Chicago, Christiania, Genf, Kopen¬
hagen, London, Madrid, Mailand, Mianeapolis, New-Vork.
Paria, Rom, San Francisco, Stockholm, St. Petersburg.
(Quallenangeherehme Gewühr).
Ausschnitt aus:
ager Tanbian.
NOV 1911
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1
„Vorträge.
voldd en men tenter
Die „Concordia“=Vorträge haben diesmal mit
einem literarischen Ereignis eingesetzt, das dem Er¬
öffnungsabend einen glänzenden Erfolg und das
äußere Bild einer Sensation verliehen hat. Der
Spiegelsaal war überfülli und es gab Scharen von
Besuchern, die abziehen mußten, weil sie kein Billett
mehr erhielten. Arthur Schnitzer gehört eben zu
den Lieblingen des Prager literarischen Publi¬
kums. Das letztemal, als er hier las, wars in
stürmischer Zeit, als der Graben abgesperrt war!
und nur einige wenige Verehrer sich 28 Kasino
wagten. Für diese Versäumnis hat man sich gestern,
an einem friedlichen Tage, reichlich entschädigt.
Der Dichter las zunächst eine kleine Novelle
„Das Tagebuch der Redegonda“ deren mystische
Pointe der Verfasser selbst durch einige technische
Bemerkungen zerstört. Also ein literarischer Auf¬
sitzer. Nach dieser Probe, die übrigens bereits im
Druck erschienen ist, brachte Schnitzler den „Leut¬
nant Gustl“ zum Vortrag und aus dem „Weg ins
Freie“ den politischen Dialog über die Judenfroge.
Die feine und ruhige Art des Dichters verlieh der
Vorlesung der populären und wohl einem großen
Teil der Zuhörerschaft lange bekannten Werke einen
intimen Reiz. Am meisten aber interessierte di
Schluß de
Persönlichkeit Schnitzlers dem zu
stürmische Beifall des Publikums entgegenschallte.
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„Hotel schwarzes Roß“.
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an einem friedlichen Tage, reichlich entschädigt.
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Der Dichter las zunächst eine kleine Novelle Re¬
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Telephon 12.801.
„OBSERVER
sterr. beh. konz. Unternehmen für Zeitungs¬
Ausschnitte und Bibliographie.
Wien, I., Concordiaplatz 4.
Vertretungen
1 Berlin, Brüssel, Budapest, Chicago, Cleveland, Christiania,
Senf, Kopenhagen, London, Madrid, Mailand, Minneapolle,
New-Vork, Paris, Rom, San Francisco, Stockholm, St. Peters¬
burg, Toronto.
(Quellenangabe ohne Gewähr.)
Ausschnitt aus:
Deutsches Abendblatt, Prag
2 Nov 611
vom:
Konkordia=Vorlesung. Vorgestern Abend er#.
nete Arthur Schnitzler im Spiegelsaale des
deutschen Hauses den Reigen der diesjährigen „Kon¬
kordia“-Vorlesungen. Der Dichter, der von einem
zahlreichen, distinguierten Auditorium lebhaft be¬
grüßt wurde, las drei Prosaarbeiten, die durchwegs
sein markantes literarisches Profil trugen, das
Augeruich der Redegondas, „Leutnant Gustr= und
ein Kapitel aus dem „Weg ins Freie.“ In allen
Dichtungen macht sich die feine Beobachtung des
Dichters und eine seltene Mischung objektiver Rea¬
listik und sentimentaler Phantastik geltend. Die
schlicht und doch eindringlich vorgetragenen Erzäh¬
lungen übten eine nachhaltige Wirkung. Es gab einz
Abschiedsovation für den gefeierten Dichter.
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