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IV. Poens Aphorisns Phil Reflections, Sketches
1. Gedichte box 3571 „2
vom
Distichen.
Von Arthur Schnißler.
Räm' ein Großer uns wieder — und wär'
7 #
er erst gestern geschieden,
Wandelt er einsam und fremd in der

lebendigen Welt.
Wüchse Vergangnes um uns mit blü¬
hendem Schein des Lebens,
Staunken und schauerken wir — fremd
und einsam gleich dem.
Codk ist ein Wiedererstandenes; lebendig
ist das Gewes'ne,
Da seinen Sinn es im All nur als
Gewes'nes erfüllt.
[Da sein aber bedeutet: vielfältig ver¬
strickt in ein meß sein,
Dran ein jeder Momenl neue Fäden
uns spinnk.
Far 50 Zeitungsans
An Clara.
10
Originalmittheilung; bisher ungedruckt.
500
G
" 1000
Don Julius Bauen.
Im Gegensatze#
Abonnement durch k
Abonnenten frei die
Wenn ich Auilun Schuihlon-wäne
Mit dem braunen Tockenschädel,
Sänge ich zu Beinen Ehne:
Clana ist ein süßes Mädel.
Wenn den Altenbeng ich wäne,
Schnieb ich, Sehnsucht im Gemüthe:
Maienholde Blüthen-Clone,
Cläuenholde Maienblüthe.
Wenn der Hofmannskhal ich wäre
Schlänge ich ein Reimgewinde,
Beuse, so gedankenschwene,
Daß ich selbst sie nicht venstünde.
Wenn ich Gennik Übsen wäne,
Tieß ich bleiben die Puoteste
Gegen diese Weltmisene,
Lobte nun die blonde Geste!
Selben kann kein Wont ich wagen,
Ich bewundye Dich in Stummheit;
Dich betnachten und nichts sagen,
# Das ist meine klügste Bummheit.