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1. Miscellaneous
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unser Volk gelehrt, sich auch
Sie Ihre Bahn. Unentwegt
in seinem Schriftium vor allem
polkten Sie weiter aus jeder
den Männern zuzuwenden, die
einigermaßen wertvollen Lite¬
seines eigenen deutschen Blutes
sind und wissen, was uns not
raturleistungihre beliebte semi¬
tut. Sie haben deshalb nur
tische Rosine heraus. Unent¬
das Allerbeste des Auslands
gerade noch gut genug für
wegt redeten Sie weiter zu
uns Deutsche erklärt und
Ihrer Scharvon 35 Gläubigen,
haben rücksichtslos mit Namen
daß Schnitzler, Hofmannsthal,
genannt und gebannt alle,
die, aus der Fremde zu¬
Eulenberg teuflische Gift¬
gewandert und aus fremdem
mischer aus Sems verruchtem
Stamm, sich unserer Sprache
und unseres Wesens nur be¬
Stamme seien, daß aber die
dienen, um zu fälschen und
Bleibtreu, Lauff und, nicht
und feilschen, um Geschäfte
zu vergessen, Adolf Bartels
damit zu machen und um
die Entfaltung und Ent¬
Genien deutscher Natur seien,
wicklung unseres Volkes teuf¬
Geister, vom göttlichen Funken
lisch vom Lichte ab= und ins
Dünkle, Chaotische und Nihi¬
entzündet. Fahren Sie in
listische umzubiegen.
diesem Stile fort, das walte
Wir wissen, daß Sie auf
Allvater. Predigen Sie weiter,
alle Eitelkeiten und auf den
daß die Literatur da anfängt,
Lohn der Welt verzichten;
aber an diesem Abschnitt Ihres
wo der Stil des Grafen
Lebens, möchten Siedoch etwas
Pückler die Grenzen der Ko¬
Freude darüber empfinden,
daß die Worte in Ihren
prolalie überschreitet. Heben
Schriften über deutsche Lile¬
Sie ihn weiter auf, den Dreck,
ratur und Rasse nicht Stein
den die Ahlwardt, Liebermann
und Fisch, sondern Männern
und Frauen gepredigt worden
und Konsorten fallen ließen
sind, die Sie verstanden haben
und werfen Sie weiter damit
das walte All=Vater!
nach den Häuptern derer, die
Wir denken auch an diesem
Tage in Verehrung Ihrer Ge¬
uns etwas bedeuten. Uns

fahrtin, die an der großen
macht die Sache von heute bis
Aufgabe, die Ihnen vom Ge¬
in alle Ewigkeiten höllischen
schicke ward, in Lieb' und
Treue tapfer mitarbeitete:
Spaß. Denn Sie Fatzle
wir wissen, was es für ein
werden in Ihrer Ohnmacht
Weib bedeutet, in den Kämpfen
unserer Tage mit in erster
ihn nicht aufhalten, den Strom
Linie zu stehen, und zwar
wirklich deutscher Geistes¬
nicht da, wo man von den
Wogen einer volksfremden
bewegung, den Strom intellek¬
Frauenemanzipation gestützt
tuellen Fortschritts, der Euren
und getragen wird, sondern
teutonischen Quark wegspült
dort, wokleine Scharen Schritt
für Schritt erst um den eigenen
wie ein Giesbach einenmorschen
heimatlichen Boden ringen
abgefallenen Ast; Sie werden
müssen. Nun darf sie aber
auch mit Ihnen nd mit uns
nach wie vor behaupten, daß
jenen deutschen Gl. benteilen,
Heine ein Fälscher, ein Dieb,
in dem wir leben und wenn
ein Gauner, ein Plagiator,
es sein muß, sterben, den
Glauben, der beseeligender ist
ein Revolverjournalist — Ihre
als alles sonst auf Erden und
Lügen haben so lange=Sätzes
der, auf eine Mahnung der
wie kurze Beine — war, aber
alten hebräischen Bücher
5. Mos. 28, 49 — begründet,
Sie werden, jetzt und ins
unserem Volke und unserer
Zukunft, nur beweisen, was
Rasse doch einmal den end¬
lichen Sieg über die Landes¬
längst bewiesen ist: daß
Das
fremden verheißt.
Schwindel und Verleumdung,
Gelöbnis unseres nichtjüdi¬
schen Blutes, wie wir es in
Lungenstärke und Kraftmeie¬
feierlichen Stunden abzulegen
rei die Waffe der Dummheit,
pflegen, sprechen wir an Ihrem
Borniertheit und Impotenz
Ehrentage, auch im Namen
der deutschen Leser unseres
sind. Dies kräftige Sprüchlein
Blattes, offen vor aller Welt
nachträglich auf den Geburts¬
hiermit aus, und zeichnen in
treuester Gefolgschaft:
tagstisch, Praeceptor Gert
maniae! In diesem Sinne
Die Redaktion der
„Staatsbürger=Zeitung“.! Wir andern p. pa. W. St