15.
ux 217
l'Oe.
Cel-Hane
auffammen
Nr. 8
JUGEND
1901
P
G.C.H.F.F.K
D
53
de même
mais ces rywets
Et
M
schwerden
comme en ceux.
raavillejä
1617
G.C.P.
[?]
Euer
de
hblein
(Sos.)
Ce qui nʼest
Geb.
Se St Goc20
1
Julius Diez (München)
es thut. Sie eilte zu dem Wagen, in dem er
Agathe: Es war offenbar eine Nacht wie
Emil: Aber gnädige Frau, ich versichere
wartete, und stieg ein.
heute, es war sogar die Syivesternacht, das weiß
Ihnen . . . wenn Sie ahnten, wo sie jetzt ist
Emil: Unglaublich! Und dann?
Meine Freundin
Agathe: Das ist ganz gleichgültig; keineswegs
Agathe: Tann fuhren sie zusammen in den
Emil: Sie ist langst todt.
ist sie in Ketten geschmiedet und Sie sind es auch
Prater. Es . . . muß wunderschön gewesen sein.
Agathe: Selbstverständlich. Aber damals
nicht.
Eine Nacht etwa wie heute, Schnee, überall Schnee
lebte sie und war verheirathet.
Emil: Aber es gibt auch Ketten, die —
und alles still vor lauter Schnee. Und unten in
Emil: Und hatte sieben Kinder.
Agathe: Nein.
der großen Allee sind sie wahrscheinlich ausge¬
Agathe: Was fällt Ihnen ein?
Emil: Wenn Sie wüßten, wo sie ist!
tiegen und Arm in Arm spazieren gegangen und
Emil: Ich sage das, um meinen Verdacht
Agathe: Warum geht sie nicht fort? Warum
waren . . wahrscheinlich glücklicher, als man es
abzulenken.
gehen Sie nicht hin? Verkleidet, wenn es nicht
auf irgend einem Sternbild sein kann. Und eine
Agathe: Sie hatte kein Kind — zu jener
anders möglich ist — als Kellner — als Irr¬
Stunde, nachdem sie fortgegangen, war die Frau
Zeit kaum einen Gatten. Aber sie waren nun
sinniger. — Warum holen Sie sie nicht?
wieder daheim unter ihren Gästen.
einmal ein Paar und so gaben sie gemeinschaft
Emil: Ich weiß gar nicht, was ich Ihnen
Emil: Ohne daß es Jemand gemerkt hätte?
lich ein Fest, so eine Art Familiensest, wie heute
antworten soll,
Agathe: Das will ich eben nicht sagen; viel¬
in diesem Hause — ja. Aber er, der, den sie
Agathe: Allerdings ist es gefahrloser, sich
leicht war ihre Abwesenheit dem Einen oder dem
liebte, war nicht geladen.
auf dem großen Bären ein Rendezwous zu geben.
Andern aufgefallen — aber da sie nun doch
Emil: Er gehörte eben nicht zur Familie.
Emil: Gnadige Frau, es ist eigentlich komisch,
zurückkam
Agathe: Niemand kannte ihn. Der Gatte
daß ich mich bei Ihnen entschuldigen muß —
Emil: Ja — sie kam zurück — und doch —
und er hatten sich nie gesehen. Aber meine
aber schauen Sie, man kann doch nicht wegen
Agathe: Es hatte schlimm ausgehen können,
Freundin wollte mit ihm zusammen sein, gerade
einer Viertelstunde — wegen eines Augenblicke
meinen Sie?
in dieser Syvesternacht — und er mit ihr; denn
soviel — alles — riskiren.
Wenn
Emil: Ja, das mein' ich allerdings.
sie liebten einander, und da es nun einmal ein
Agathe: Das ist eben der Irrthum. Wenn
der Gatte der Sache nachgeforscht — wenn er
Fest war, wollten sie es zusammen feiern. Und
ich Ihnen erzählen wurde, was einmal eine mei¬
entdeckt hätte . . .
sie thaten es auch.
ner Freundinnen wegen einer solchen Minute
Agathe: Ja — dann ware es eben mißglückt:
Emil: Ja — aber wie?
oder Stunde gewagt hat
er hatte sie davongejagt.
Agathe: Auf die einfachste Weise von der
Emil: Bitte, erzählen Sie, vielleicht kann ich
Emil: Ah! was für ein Muth! Was hat
Welt. Er wartete im Wagen, nicht weit vom
was lernen.
Ihre Freundin nicht Alles auf's Spiel gesetzt!
Hausthor, von Mitternacht an, und meine Freun¬
Agathe: Ich versichere Ihnen, daß es mir
Agathe: Ja, wenn man nichts auf's Spiel
din verließ das Haus, ihre Wohnung, ihre Gäste
darauf nicht ankommt. (Sie schweigt).
sehen will . . . .
ihren Mann, während man tanzte, spielte, trank.
Emil: Ich bitte Sie!
Emil: Schade, schade....
Emil: Wie? Wie konnte sie das thun?
Agathe: Was denn?
Agathe: Was?
Agathe: Wie man Alles kann — : indem man
Emil: Die Geschichte Ihrer Freundin.
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Cel-Hane
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Et
M
schwerden
comme en ceux.
raavillejä
1617
G.C.P.
[?]
Euer
de
hblein
(Sos.)
Ce qui nʼest
Geb.
Se St Goc20
1
Julius Diez (München)
es thut. Sie eilte zu dem Wagen, in dem er
Agathe: Es war offenbar eine Nacht wie
Emil: Aber gnädige Frau, ich versichere
wartete, und stieg ein.
heute, es war sogar die Syivesternacht, das weiß
Ihnen . . . wenn Sie ahnten, wo sie jetzt ist
Emil: Unglaublich! Und dann?
Meine Freundin
Agathe: Das ist ganz gleichgültig; keineswegs
Agathe: Tann fuhren sie zusammen in den
Emil: Sie ist langst todt.
ist sie in Ketten geschmiedet und Sie sind es auch
Prater. Es . . . muß wunderschön gewesen sein.
Agathe: Selbstverständlich. Aber damals
nicht.
Eine Nacht etwa wie heute, Schnee, überall Schnee
lebte sie und war verheirathet.
Emil: Aber es gibt auch Ketten, die —
und alles still vor lauter Schnee. Und unten in
Emil: Und hatte sieben Kinder.
Agathe: Nein.
der großen Allee sind sie wahrscheinlich ausge¬
Agathe: Was fällt Ihnen ein?
Emil: Wenn Sie wüßten, wo sie ist!
tiegen und Arm in Arm spazieren gegangen und
Emil: Ich sage das, um meinen Verdacht
Agathe: Warum geht sie nicht fort? Warum
waren . . wahrscheinlich glücklicher, als man es
abzulenken.
gehen Sie nicht hin? Verkleidet, wenn es nicht
auf irgend einem Sternbild sein kann. Und eine
Agathe: Sie hatte kein Kind — zu jener
anders möglich ist — als Kellner — als Irr¬
Stunde, nachdem sie fortgegangen, war die Frau
Zeit kaum einen Gatten. Aber sie waren nun
sinniger. — Warum holen Sie sie nicht?
wieder daheim unter ihren Gästen.
einmal ein Paar und so gaben sie gemeinschaft
Emil: Ich weiß gar nicht, was ich Ihnen
Emil: Ohne daß es Jemand gemerkt hätte?
lich ein Fest, so eine Art Familiensest, wie heute
antworten soll,
Agathe: Das will ich eben nicht sagen; viel¬
in diesem Hause — ja. Aber er, der, den sie
Agathe: Allerdings ist es gefahrloser, sich
leicht war ihre Abwesenheit dem Einen oder dem
liebte, war nicht geladen.
auf dem großen Bären ein Rendezwous zu geben.
Andern aufgefallen — aber da sie nun doch
Emil: Er gehörte eben nicht zur Familie.
Emil: Gnadige Frau, es ist eigentlich komisch,
zurückkam
Agathe: Niemand kannte ihn. Der Gatte
daß ich mich bei Ihnen entschuldigen muß —
Emil: Ja — sie kam zurück — und doch —
und er hatten sich nie gesehen. Aber meine
aber schauen Sie, man kann doch nicht wegen
Agathe: Es hatte schlimm ausgehen können,
Freundin wollte mit ihm zusammen sein, gerade
einer Viertelstunde — wegen eines Augenblicke
meinen Sie?
in dieser Syvesternacht — und er mit ihr; denn
soviel — alles — riskiren.
Wenn
Emil: Ja, das mein' ich allerdings.
sie liebten einander, und da es nun einmal ein
Agathe: Das ist eben der Irrthum. Wenn
der Gatte der Sache nachgeforscht — wenn er
Fest war, wollten sie es zusammen feiern. Und
ich Ihnen erzählen wurde, was einmal eine mei¬
entdeckt hätte . . .
sie thaten es auch.
ner Freundinnen wegen einer solchen Minute
Agathe: Ja — dann ware es eben mißglückt:
Emil: Ja — aber wie?
oder Stunde gewagt hat
er hatte sie davongejagt.
Agathe: Auf die einfachste Weise von der
Emil: Bitte, erzählen Sie, vielleicht kann ich
Emil: Ah! was für ein Muth! Was hat
Welt. Er wartete im Wagen, nicht weit vom
was lernen.
Ihre Freundin nicht Alles auf's Spiel gesetzt!
Hausthor, von Mitternacht an, und meine Freun¬
Agathe: Ich versichere Ihnen, daß es mir
Agathe: Ja, wenn man nichts auf's Spiel
din verließ das Haus, ihre Wohnung, ihre Gäste
darauf nicht ankommt. (Sie schweigt).
sehen will . . . .
ihren Mann, während man tanzte, spielte, trank.
Emil: Ich bitte Sie!
Emil: Schade, schade....
Emil: Wie? Wie konnte sie das thun?
Agathe: Was denn?
Agathe: Was?
Agathe: Wie man Alles kann — : indem man
Emil: Die Geschichte Ihrer Freundin.