II, Theaterstücke 9, (Der grüne Kakadu. Drei Einakter, 2), Die Gefährtin. Schauspiel in einem Akt (Der Wittwer), Seite 49

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9.2. Die Getazurtan
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Extrait du Journal:
Zeitung: Vilhelmshavener Tageblatt
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ihn indes zur dramatischen Kunst. Man braucht, hatte in Hans Korngiebel als Claudio und
mit seinen Schöpfungen nicht durchweg einver=in Rudolf Müller, dem Darsteller des Todes,
Volksbühne der Jadestädte.
standen zu sein. Alfked Kerr sagt von ihm sehr beschwingte Verfesprecher. — Den Instanzen,
uns gestern abend mit Perlen aus der dramatischen
Die Gefährtin. Schauspkel in einem Akt v.
bezeichnend: „Alles flutet durcheinander: Innig¬
keit und Fleganz, Weichheit und Ironie, Welt=] Literatur erfreuten, sei auch an dieser Stelle der ##
er. —Fritzchen, Drama in einem Akt von
u. w,
städtisches und Abseitiges, Lyrik und Feuilletonis= Dank ausgesprochen.
Hermaen Judy#mnann. — Der Tor und der Tod.
nius, Lebensraffinements und volksmäßige
Vyn (Bugo von Hofmannsthal.
Schlichtheit, Oesterreichtum und Halbfranzösisches,
Den diesjährigen ersten Theaterabend er¬
Schmerz und Spiel, Löcheln und Sterben.“ Schnitz¬
öffnete die „Pozibbuhneer Jadestädte“ mit drei
lers Einakter „Die Gefährtin“ wirkt durch die
Eigleitungswort kurz,
Einaktern, dien
Wucht seiner Stimmung. Sudermanns „Fritzchen“
doch erschöpfend undeßtet#-# einem Zusammen¬
ist das Musterspiel eines Dramas, das Kontraste
treffen von Stinnung, Spannung und Sprache
führten. Schnitzler, Sudermann, von Hofmanns= geradezu zusammenballt. „Der Tor und der Tod“.
ist ein Juwel von Sprache, fern anklingend an
thal sind Wegbereiter für das Drama von heute.
Goethes „Faust“.
Sie weilen soch unlen den Lebenden. Bei dem
Das „Neue Schauspielhaus“ hatte brillante
siebenzigjährigen Suvermann hat allem Anschein
Kräfte als Interpreten herausgestellt. In Schnitz¬
nach der Tod vor einiger Zeit leife angeklopft.
lers „Gefährtin“ bewährte sich Hans Korn¬
Alle drei zählen nicht zu den sogenannten Mo¬
giebel in der Rolle des Professors Pilgram von
dernen, unter denen es höchst merkwürdige Er¬
scheinungen gibt. Schnitzler ist Wiener, v. Hof=] neuem als ein Künstler, der nie an der Ober¬
mannsthal ist sein Landsmann, Sudermann] fläche haftet. Werner Hessel als Doktor
stammt aus Ostpreußen. Jeder ist seinen eigenen Alfred Hausmann war ihm ein gleichwertiger
Weg gegangen. Sudermann eroberte sich die Gegenspieler. Sehr sympathisch die Olga Mer¬
holm von Lisa Orban. — In dem Einakter,
Bühne durch seine Schauspiele „Ehre“ und „Hei¬
Sudermanns war Walter Sprünglin ein
mat“ mit einem Schlage. So manches seiner
ausgezeichneter Verkörperer der Titelrolle. Edith
Werke, wie „Der Bettler von Syrakus“
„Stein unter Steinen“ hatten nur vorübergehen= Atkins als Agnes wirkte erschütternd. Beiden
den Etfolg. Schnißker, der Sohn eines Kehlkopf=] Einaktern war Mardanne Copony eine ver¬
klinikers, ist von Hause aus Mediziner. Es zog ständige Betreuerin. — „Der Tor und der Tod“]