II, Theaterstücke 30, Der Gang zum Weiher. Dramatische Dichtung (Der weise Vater, Der Weiher), Seite 92

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30. Der Gang zun Weiher
Ungen... — 1. —
Schneiderin Siesante Eril, der 17jährige Juwenelichtr=9 ausübt, dieser Tage beim Haneltegelich. Ln 4u1 —..
Fritz Gutmann, d 15jährige Praktikant Leo Smelianzki, der jährlich zu zahlenden Beträge geklagt, die im Jahre 1921 Karamasoff“, wird g#
die Private Leopoldine Stumpvoll, die Kürschnergehiffin vertraglich festgelegt wurden und sich heute durch die Ent= vor geladenen Gästen
Hermine Hutte, der Werkzeugmacher Johann Brunner, der wertung der Krone auf sage und schreibe 30 Groschen be=1. Bez., Eschenbachgas
neuen Films sprechen
Mechaniker Adolf Suchanek, die Private Olga Wotich, die laufen.
(Verhaftung.) 2
Im Jahre 1921 kam zwischen Herrn Anton und Frau
Juliane Lerch, Wirtschaftsbesitzer in Erlaufboden, und aus Berlin, der von d
freche Weibstum, das in diesem Mädchen rumort, unserem
wegen Unterschlagung
den Herren Ambros Zlamal und Richard Völker ein
Herzen zu nähern. Und mit der Umarmung erregte sie be¬
hier in der Schleifmühl
Vertrag zustande, wonach das Ehepaar den genannten Herrer
denkliches Lachen. Der schweren, wenig dankbaren Rolle der
an, bis Juli 1928 in
auf ihnen gehörigen Parzellen das Recht zum Gipsabbruch
zu haben, und behaup
Schwester half Frau Wohlgemuth, indem sie dieser Schwester
einräumten. Als Gegenleistung verpflichteten sich die Herren
sondern nur das ihm
die ganze Noblesse ihrer Seele nud die gelassene Güte ihrer
Zlamal und Völker für jeden Waggon Gips oder Gipsstein
Geld der Kasse entom
Stimme lieh. Es war verzichtende Pflichterfüllung, was
per 10.000 Kilogramm 70 Kronen zu bezahlen wobei eine
(Verlust eines w#
Frau Wohlgemut leistete. Aber selten ist ein Verzicht erfolg¬
Mindestabnahme von 300 Waggon innerhalb eines jeden
reicher gewesen. An der Aufführung hatte der Direktor wohl
Jahres der Vertragsdauer vereinbart wurde. Sollte diese chen im Künstlerhaus
den nächsten Anteil, was nicht vergessen sei! Er ist ein
Mindestabnahme nicht erreicht werden, so wäre für den Ent= Generalkonsul a. D. G
Dichter und er sorgt dafür, daß neben dem Geschäft den
fall eines jeden Waggons ein Betrag von 10 Kronen zu Platinring mit fünfka
vergüten. Die Rechte des Gipsabbruches gingen direkt von einkaratigem Brillante
Dichtern ihr Recht werde.
den Grundpächtern auf die Gipswerke Erlaufboden über, die kommen.
(Verhaftung ein
noch im Jahre 1921 mit der Auswertung begannen. Wäh¬
*
Stephanie Opravil
260mal „Walzer aus Wien“
rend der letzten drei Jahre haben nun die Werke, die auf
Schultaschen, Geigen u
den betreffenden Pariellen Förderanlagen, Wohnbaracken
Kinder mit fingierten
Ein seltenes Jub läum im Stadttheater.
und Fabriksstätten im Werte von ungefähr 1,000.000 Schilling
Wenn die Kleinen un
Frisch und fröhlich, wie am ersten Tage, ging Samstag das
Diebin längst verschwur
errichteten, den Betrieb eingestellt.
gehen bereits vorbestraß
Singspiel von Willner, Reichert und Marischka am
Sie sind aber nicht von dem Vertrage zurückge¬
(Vortrag Rudol
Stadt heater zum 200. Mal in Szene. Das glänzende Werk der
treten, sondern bezahlen jährlich für 300 Waggons, die
Kulturbundes spricht
drei Librettisten, die sich hier zur Ehre von Johann Strauß
im Vortragssaale,
sie vertragsmäßig fördern sollten, die aber zur Gänze bei
Vater und Sohn zusammengefunden haben, fand zum 200. Mal
Kreutzer über „T
der Produktion fehlen, je 10 Kronen, das sind 3000
(Wissenschaftliche
stürmischen Beifall. Dazu hat auch die ausgezeichnete Aufführung
Kronen, also — 30 Groschen.
um halb 7 Uhr aben
beigetragen, in der Hubert Marischka glänzte, ein leuchtender
Glaise=Horstena
In der Zwischenzeit, nämlich im Vorjahre, haben Herr
Stern am Strauß'schen Operettenhimmel. Hilde Schulz und
jetzigen Geschichtskennt
Anton und Frau Juliane Lerch die der Gesellschaft über¬
Paula Brosig, Maja Rajic, Fritz Imhoff, Max Brod,
lassenen Parzellen schenkungsweise ihrem Sohne Hermann
Viktor Flemming und Franz Schöber taten das Ihrige zum
Gern
übergeben, der die Gesellschaft wiederholt aufforderte, die
glanzvollen Verlauf des Abends, der übrigens Gelegenheit zu
in Wäscheseide
Zahlung des Pachtschillings zeitgemäß aufzuwerten,
einem erfreulichen Wiedersehen mit Mizzi Zwerenz gab.
Reinseiden=Radi
was aber abgelehnt wurde. Deshalb klagte er, vertreten
selben Preis erstehe
durch den Rechtsanwalt Dr. Ludwig Kornel, beim Handels¬
(Theater in der Josefstadt.) Im Theater in der Josefstadt
gericht Wien und verlangt eine Aufwertung der Gegen Kunstseide ausgeben
findet heute die 25. Aufführung von „Voruntersuchung“, Schau¬
leistung von 70 Kronen per Waggon auf 40 Schilling und breit, zu S 2.60, „R
spiel von Alsberg und Hesse, in der vollständigen Premieren¬
dementsprechend für jeden zu der jährlichen Vertragsmenge 3.40; „Helvetia“
krsetzung statt. Beginn 8 Uhr.
seiden=Crepede C
fehlenden Waggon 6 Schilling. Für die letzten drei Jahre er¬
(„Sarajevo 1914.“) Auf der unter Leitung von Erwin
timeter breit, zu S
gibt das jährlich 300 mal 6 Sch. = 1800 Sch., also für die
#II stehenden Oesterreichischen Bühne hatte Sams¬
K.=Seiden=Crepe mon
dreijährige Dauer 5400 Sch.
# nachmittag „Sarajevo 1914“ von St. Brandowski einen
Die Gegenpartei weist, vertreten durch Rechtsanwalt timeter breit, zu 8
Gersationserfolg, der vor allem dem spannenden Stück, den Dar¬
Dr. Julius Brendel, jedes Aufwertungsbegehren ab, Crepe Georgette, sch
###rn, allen voran Thea Braun=Fernwald vom Deutschen
Am 12. Februar 1021, dem Tage des Vertragsabschlusses, zu S 5.60.
Voltstheater, und der brillanten Regie Erwin Weills galt.